Klausen- und Bärbeletreiben

Jährlich findet das Bärbele- und Klausentreiben statt.

baerbele2011 patrick mosler-0162kBärbeletreiben

Das Bärbeletreiben findet am 4. Dezember statt, am Namenstag der heiligen Barbara. Im Allgäu und am Rhein war dieser Tag der eigentliche Gabentag für die Menschen, der später dann auf Nikolaus verschoben wurde.

Die Bärbele im Allgäu tragen Fetzengewänder, Masken und Besen. Vielfach sind diese Kleidungsstücke aus dem Fundus der Ahnen, Großmütter usw. - eine alte Kittelschürze oder das Kopftuch der Oma.

Diese Gewänder sind somit auch eine Huldigung oder Ehrerbietung an die Ahninnen jeder Frau, die mitläuft. Ein Bild des Geborenwerdens aus den eigenen Vorfahren und damit des Aufgehoben- und Geborgenseins in einem großen Ganzen.

 

KlausentreibenKlausentreiben

Das Klausentreiben ist ein überlieferter Brauch im Alpenraum, bei dem am 5. oder auch 6. Dezember junge Männer verkleidet und vermummt mit Ruten auf den Straßen der Stadt oder des Dorfes die Schaulustigen schlagen und dabei viel Lärm veranstalten.
Der Ursprung des Brauches ist umstritten. Einige Autoren führen ihn zurück auf Umzüge aus heidnischen Zeiten, angeblich keltischen Ursprungs, mit dem Ziel, böse Geister und Dämonen in den langen und dunklen Nächten des Winters zur Zeit der Rauhnächte auszutreiben.

 

Dabei verkleideten sich die ledigen Burschen mit Fellen aller Art und banden sich Schellen und Ketten um den Leib, um so mit möglichst viel Lärm in der Nacht durch die Orte und die Häuser zu poltern. Nach der Abschaffung der heidnischen Bräuche mit der Christianisierung seien diese Umzüge angepasst und auf den Nikolaustag gelegt worden.

Sie sind hier:

HolidayCheck

Hotels mit Hotelbewertungen bei HolidayCheck
Hotels mit Hotelbewertungen bei HolidayCheck

Bewerten bei Holidaycheck.